Freitag, 29. Dezember 2017

Ständige Überreizung

Der Keks und auch ich, haben das Problem der ständigen Überreizung. Eigentlich von nichts bestimmten und doch von allem, was Reize gibt.
Ein gutes Beispiel war unser Einkauf gerade. Wir mussten dringend los, da nicht mehr nur Kleinigkeiten fehlten und damit es noch etwas anstrengender wird, waren wir zu Dritt unterwegs.
Wir wollten in einen neuen, großen Aldi fahren, die Sonne schien seit langem mal wieder und war sogar warm.
Der Keks war zwar nicht in bester Stimmung, aber es war in Ordnung für ihn. Die Sonne tat ihm direkt in den Augen weh und bis er an seine Sonnenbrille, welche im Auto lag, kam, kippte es schon leicht. Er wurde hörbar unruhiger und ließ sich auch nur schwer wieder beruhigen. Am Supermarkt wollte er, wie so häufig, gerne im Auto bleiben, aber aufgrund des mir unbekannten Supermarktes, konnte ich nicht abschätzen, wie lange es dauern wird und nahm ihn mit, schon absichtlich im Einkaufswagen, um ihn eine Begrenzung zu geben. Es war unglaublich voll, laut, grelle Lichter, Ware wurde eingeräumt, was ja immer sehr laut und unruhig ist, aufgrund der vielen Menschen, kamen ihm diese häufig zu nah, Fienchen schnatterte in einer Tour, ein Joghurt hat sich über den Fußboden verteilt, seine Knete, welche er zur Beruhigung schon extra mit genommen hatte, ist ihm aus dem Wagen gefallen und aufgrund der Lautstärke, habe ich ihn nicht direkt wahrgenommen, als wir irgendwann endlich raus kamen, kam eine kalte Windböe direkt in sein Gesicht und Sonnenstrahlen in seine Augen, welche ihm weh getan haben.. Er wurde immer lauter und unruhiger, mithelfen beim Einsteigen, war nicht mehr möglich... Der angesammlte Druck wird dann, sobald es ruhiger wird, raus gelassen und unter Umständen, kann das lange dauern

Dies ist nur ein Beispiel für Überreizung, die findet beim Keks, eigentlich ständig, überall, durch alles statt.

Am Besten klappt es, wenn wir daheim sind, was er auch ständig möchte, wenn nichts passiert, wenn Fienchen nicht durchgängig schnattert...

Reizoffenheit macht keinen Spaß und vermeiden kann man sie auch nicht, da die Welt aus Reizen besteht

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Wir leben noch

Der alte Pc, ja, der macht das Bloggen unmöglich, meistens zumindest, dabei fehlt es mir so sehr. Das Leben hat so viel vor mit uns und gefühlt bleibt alles in meinem Kopf und findet keinen Weg heraus, wenn ich es nicht raus schreibe. Klar könnte ich es auch erzählen, aber das ist nicht das Gleiche. 

Ich bin mittlerweile 38 Jahre alt und fange nächste Woche endlich wieder an zu arbeiten. Der Keks ist schon über 5, die Auswahl der Schule ist ein Thema, das Leben reizt ihn und macht es ihm häufig schwer, gerade jetzt zur Weihnachtszeit und das Mädchen ist schon unglaubliche über 3 Jahre alt und ein verrücktes kleines Ding. Und dann haben wir auch noch ein neues Familienmitglied, obwohl stimmt gar nicht. Unsere kleine Katzendame ist mittlerweile auch schon 1,5 Jahre alt und liegt neben mir. Muschka passt perfekt zu uns und wir zu ihr. 

Ich muss dringend ins Bett, meine Gedanken sortieren und mich auf einen neuen Abschnitt in unserem Leben freuen