MikoschasFienchen und das Leben mit Autismus
Freitag, 29. Dezember 2017
Ständige Überreizung
Ein gutes Beispiel war unser Einkauf gerade. Wir mussten dringend los, da nicht mehr nur Kleinigkeiten fehlten und damit es noch etwas anstrengender wird, waren wir zu Dritt unterwegs.
Wir wollten in einen neuen, großen Aldi fahren, die Sonne schien seit langem mal wieder und war sogar warm.
Der Keks war zwar nicht in bester Stimmung, aber es war in Ordnung für ihn. Die Sonne tat ihm direkt in den Augen weh und bis er an seine Sonnenbrille, welche im Auto lag, kam, kippte es schon leicht. Er wurde hörbar unruhiger und ließ sich auch nur schwer wieder beruhigen. Am Supermarkt wollte er, wie so häufig, gerne im Auto bleiben, aber aufgrund des mir unbekannten Supermarktes, konnte ich nicht abschätzen, wie lange es dauern wird und nahm ihn mit, schon absichtlich im Einkaufswagen, um ihn eine Begrenzung zu geben. Es war unglaublich voll, laut, grelle Lichter, Ware wurde eingeräumt, was ja immer sehr laut und unruhig ist, aufgrund der vielen Menschen, kamen ihm diese häufig zu nah, Fienchen schnatterte in einer Tour, ein Joghurt hat sich über den Fußboden verteilt, seine Knete, welche er zur Beruhigung schon extra mit genommen hatte, ist ihm aus dem Wagen gefallen und aufgrund der Lautstärke, habe ich ihn nicht direkt wahrgenommen, als wir irgendwann endlich raus kamen, kam eine kalte Windböe direkt in sein Gesicht und Sonnenstrahlen in seine Augen, welche ihm weh getan haben.. Er wurde immer lauter und unruhiger, mithelfen beim Einsteigen, war nicht mehr möglich... Der angesammlte Druck wird dann, sobald es ruhiger wird, raus gelassen und unter Umständen, kann das lange dauern
Dies ist nur ein Beispiel für Überreizung, die findet beim Keks, eigentlich ständig, überall, durch alles statt.
Am Besten klappt es, wenn wir daheim sind, was er auch ständig möchte, wenn nichts passiert, wenn Fienchen nicht durchgängig schnattert...
Reizoffenheit macht keinen Spaß und vermeiden kann man sie auch nicht, da die Welt aus Reizen besteht
Donnerstag, 28. Dezember 2017
Wir leben noch
Dienstag, 13. September 2016
Wir lassen uns nicht unterkriegen, niemals nicht!
Ein unveröffentlichter Beitrag vom September 2016
Ihr kennt das ja alle, manchmal läuft es einfach nicht rund und manchmal wirklich bescheiden und die Kunst besteht darin, dass Lachen auf keinen Fall zu verlernen!
Sonntag, 17. Januar 2016
Ein Nachmittag mit der Schickeria der Stadt
Begleitet wurde ich von 3 Flüchtlingsfrauen und einem Baby.
Wir hatten einen guten Platz. Während ich übersetzte, was 2 Frauen von unserer Arbeit berichteten, zuckte ich auf einmal zusammen. Huch , da klang mein Name durch das Mikrofon und schon wieder. Es wurde von meiner Arbeit und meinen neuen Projekten erzählt, die gerade in Planung sind. Es wurde berichtet, welche Projekte von mir gestartet sind und warum.
Auch wenn viele nicht wussten, wer ich bin, ab da wussten sie es! Ich war die, mit dem knallroten Kopf!
Es war nicht abgesprochen, dass ich benannt werde und dementsprechend war ich darauf nicht vorbereitet .
Eins ist aber mal klar! !!
Ohne meine tollen Teams geht gar nichts! Ohne sie wäre es nicht umsetzbar!
Weiter wurde berichtet, wie gefährlich die Flucht für Frauen, speziell für alleinreisende, ist aber auch in den Unterkünften hört die Gefahr von Übergriffen nicht auf.
Sie sind Freiwild leider!
Sie wollten doch nur einen schönen Nachmittag mit einem Glas Sekt verbringen und nicht von uns Gutmenschen die bittere Realität vor Augen geführt bekommen.
Wie soll da der Sekt noch schmecken. ..
Aber ein ganz kleiner Teil kam nach dem offiziellen Teil tatsächlich zu uns, begrüßte die Frauen und wollten das Baby gucken.
Warum soll man ÜBER einen Personenkreis reden und nicht MIT ihnen?
Samstag, 2. Januar 2016
Der Augenblick, wenn. ..
Der Augenblick, wenn man nachmittags bei Freunden sitzt, die Kids spielen wollen und es auf einmal riesig Gebrüll gibt, weil der Keks spielen wollte und das so wie er spielt, anders.
Der Augenblick, wenn einem mal wieder schmerzhaft bewusst wird, dass der Keks, mein Sohn, mein Fleisch und Blut, mein geliebter Erstgeborerner, mein größtes Geschenk, einfach anders ist.
Der Augenblick, wenn es einem, mal wieder, die Tränen in die Augen treibt
Der Augenblick, wenn man als Mutter mit großer Mutterliebe, mit dem anders- sein des Sohnes überfordert ist.
Der Augenblick, wenn man einfach nur traurig deswegen ist.
Der Augenblick, wenn man neidisch auf die Familien mit gesunden Kindern ist.
Der Augenblick, wenn man sich Akzeptanz und Toleranz wünscht.
Der Augenblick, wenn man sich mehr Offenheit und Einsicht für das anders- sein wünscht.
Der Augenblick, wenn man sich ins Bett kuschelt und dicke Küsse verteilt.
Der Augenblick, wenn man den schlafenden Kindern ein Ich liebe dich ins Ohr flüstert.
Der Augenblick, wenn ...
Samstag, 31. Oktober 2015
Ein Nachmittag bedarf dringend viele Worte!
Heute nachmittag war ich auf einem Nachbarschaftsfest eingeladen.
Die Nachbarn sind ein Mehrgenerationenhaus, sowie weitere ansässige Waltroper und eine Flüchtlingsunterkunft mit ihren Hauspaten, die in der Siedlung liegt.
Der Ort war ein großer Saal der Kirche.
Vor ein paar Tagen erhielt ich von einem Arbeitskollegen eine Einladung zu diesem Fest und obwohl ich noch immer nicht fit bin, wollte ich dort unbedingt hin!
Ich sollte ja nicht nur Gast sein, sondern ich durfte einige Frauen kennen lernen, die ich betreuen darf in den nächsten Wochen und Monaten.
Als wir, die Puke und ich, dort ankamen, standen vor der Tür eine handvoll Personen, wovon mindestens 2 Stadtmitarbeiter waren.
Ich wurde sofort freundlich begrüsst und herein gebeten und kam in einen sehr gut gefüllten Saal mit vielen runden Tischen und vielen Menschen aus den unterschiedlichsten Nationen und an jedem Tisch saßen auch Waltroper Bürger und führten alle mit Händen, Mund und Füßen ausgiebige angeregte Gespräche, man sah strahlende Augen von Erwachsenen und den vielen Kindern.
Ich gebe zu, für einen ganz kurzen Augenblick fühlte ich mich etwas verloren aber ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schnell ich mitten drin statt nur dabei war.
Die Nachbarschaft, wer auch immer daran beteiligt war, hießen alle in deutsch, englisch, französich und arabisch willkommen und es wurde in einer leicht abgewandelten Version WE ARE THE WORLD gesungen. Es war Gänsehaut pur und nicht nur ich musste ein paar kleine Tränen verdrücken.
Das unglaublich großartige, an Vielfalt kaum zu übertreffende Kuchenbuffet wurde eröffnet und ihr hättet auch hier die strahlenden Augen aller sehen sollen. Die Teller wurden voll gepackt, die syrischen Frauen nahmen mir die Puke ab und gaben auch mir einen vollen Teller mit vielen syrischen Spezialitäten. Sie waren so stolz und warteten, was ich nun sagen würde. Oh ich hatte so Angst, das es mir nicht schmecken würde und wie ich trotzdem höflich dabei sein könnte..
Aber nein, es war großartig, unglaublich, fantastisch lecker und so kam ich mit den Frauen ins Gespräch, naja, was man Gespräch nennen kann und was der Googleübersetzer auf dem Handy so her gibt.
Voller Stolz wurden mir Fotos von Familienmitgliedern gezeigt, SINA SINA, DAS IST MEINE MAMA UND DAS IST MEIN BRUDER! Natürlich war auch etwas Traurigkeit dabei, weil diese Personen nicht hier sind, aber sie wollten mir dadurch zeigen, das sie mir vertrauen! Sie haben mir ein Blick in ihre Familie erlaubt. Den meisten Satz, den ich heute gehört habe, war YOU ARE WELLCOME SINA! Wir schauten uns noch die Kinderbespaßung im Garten an und dann wollte ich auch eigentllich schon gehen, aber die Puke taute draußen erst so richtig auf und ließ sich bespaßen. Man hörte sie aber auch ihre erwachsenen Spielbegleiter vor Glück und Spaß lachen, aus tiefstem Herzen!
So langsam gab ich bekannt, das wir nun wirklich gehen müssten und steuerte so langsam das Haus wieder an, um mich dort von meinen Arbeitskollegen zu verabschieden und um mich für die Einladung zu diesem wundervollen Nachmittag zu bedanken.
Es folgten, zum Glück, noch einige wichtige Gespräche und Absprachen und so waren wir zum Glück noch da, als gesungen wurde. Auf arabisch, erst Schwestern im Teenageralter, die sisich den Text von einem ansässigen syrischen Arzt übersetzen ließen und dann eine Frau, die schlagartig die Massen in Bewegung brachte, es wurde getanzt, gesungen, geklatscht, GROßARTIG!!!!
Genau so funktioniert Integration! Gemeinsam!
Danke für einen unvergesslichen Nachmittag, der so unbeschreiblich war, das ich das Gefühl habe, ihm mit diesen vielen Worten niemals gerecht werden zu können.
Und wenn ein paar Leute nun weniger Angst haben, vor den fremden Menschen und wenn ein paar wenige in den nächsten Tagen ihre neuen Nachbarn freundlich Grüßen und zuwinken, weil die kennen sich ja nun, mit denen haben sie einen wunderbaren Nachmittag verbracht, und wenn zumindest heute alle pappsatt ins Bett fallen, und wenn zumindest heute der Zuckerspiegel bei den Kindern ins unermessliche gestiegen ist und wenn vielleicht heute zumindest eine neue Freundschaft entstanden ist...
Großartig <3
Montag, 29. Juni 2015
Wenn eine Tür sich schließt...
Samstag, 25. April 2015
Ich bin reich 💖
Montag, 20. April 2015
Unglaubliche 6 Monate
Köönt ihr euch noch erinnern, als sie am 20.10. geholt wurde und mit ihren 2510g 43cm und 34cm Ku viel zu klein und auch viel zu schwach auf diese Welt kam und wir es trotzdem geschafft haben <3
Wir mussten ihr das Trinken an der Brust bei bringen und sie hat es so toll so schnell gelernt! Erst mit einer kleinen Sonde um ihr zu zeigen, das aus der Brust Milch kommt, wenn man dran zieht, dann ewig mit Stillhütchen und nu einfach so <3
Sie hat sich zu einer kleinen Futterraupe entwickelt, die Milch und mittlerweile auch richtiges Essen einfach toll findet <3
Fiene ist eine so fröhliche kleine Puke, die sich einfach des Lebens freut und alle mit ihrer guten Laune nur zu gerne ansteckt <3 , aber wehe, das Essen kommt nicht pünktlich :D
Fiene ist noch immer eine kleine PennPuke, die am liebsten immer und ständig bei mir im Tragetuch schläft <3 Nachts kommt sie, um Milch zu trinken und schläft in der Regel sofort weiter <3
Wenn sie doch mal schlechte Laune hat und der Keks kommt um faxen zu machen, lacht sie sich sooooo süß schlapp <3
Heute ist sie 60cm groß, wiegt 6240g und hat einen süßen Kopfumfang von 40cm <3 <3
Ach was soll ich sagen ICH LIEBE SIE EINFACH <3
Samstag, 7. März 2015
Neues Jahr, neues Glück
Wir mussten uns von vielem trennen:
- von unserem alten Instagramprofil
- von umserem alten Blognamen
- von vielen gern gemochten Menschen
- von unserer geliebten Insel
und was uns alle am meisten belastet:
- von meinem geliebten Ehemann und Vater der beiden Kinder
Viele haben es schon mitbekommen und sich über so viele Veränderungen gewundert und häufig nachgefragt was denn los sei..
Häufig habe ich es schon erzählt und jetzt mag ich es, vielleicht auch einfach für mich, zur besseren Verarbeitung, auch mal aufschreiben..
Mein Mann, ist schwer an Depressionen erkrankt, Das ganze schon einige Zeit und immer konnte ich es, als seine Ehefrau, aber auch als Mutter der Beiden, gut mit Tragen, aber leider hat sich der Zustand immer weiter verschlechtert, das es leider nicht mehr tragbar war.
Ich konnte es es vor meinen Kindern und somit auch vor mir selbst nicht mehr verantworten und somit sind wir Anfang Januar, jeder mit einem Koffer mit dem nötigsten bestückt, von der Insel gegangen um erst einmal in meiner Heimat eine kleine Auszeit zu nehmen.
Es sah auch wieder ganz gut aus und wir planten sogar wieder unsere Heimkehr, aber leider wurde der Zustand meines Mannes noch schlimmer, so das ich den endgültigen Schlussstrich ziehen musste, LEIDER!!!!
ICH TRAGE ABER MEINEN KINDERN GEGENÜBER SO VIEL VERANTWORTUNG, DAS ICH REAGIEREN MUSSTE, LEIDER!!
Ich vermisse meinen Ehemann sehr und auch Mikosch leidet arg unter der Situation...
Mein Mann trifft keine Schuld, er ist in den Fängen der Depression total gefangen und ist so leider nicht in der Lage, etwas an der Situation zu ändern , LEIDER!!!
Ich habe hier, in meiner alten Heimat, eine tolle Wohnung für uns gefunden, sogar mit Balkon und einem nicht kleinen Garten. Alle Hilfen sind soweit beantragt und alles wird bald starten, hoffentlich!
Mikosch hat ein Platz im Müttertreff in einer kleinen Betreuungsgruppe erstmal bekommen, er geht regelmäßig zum Kindersport und auch sonst lebt er sich hier gut ein.
Fiene bekommt, zum Glück, von all dem ganzen Theater noch nicht all zu viel mit!
Ich bin natürlich sehr traurig, aber schaue trotzdem positiv in die Zukunft! Es tut mir gut, den Mantel der Depression, welcher sich auch schon um mich gelegt hat, abschweifen zu können und alles wieder bunt und nicht nur grau sehen zu dürfen!
Es ist natürlich nicht leicht, mit 2 kleinen Kindern, aber auch das werde ich meistern! Mal mehr, mal weniger bunt, aber immer mit Farbe!
Alles andere wird die Zukunft für uns bereit halten...
Wisst ihr was das schönste ist??
All meine lieben Freunde um mich herum!! Meine Familie, die sich ganz liebevoll um uns zur Zeit kümmert!! All die lieben Menschen, die ich kaum kenne und die trotzdem mit Rat, Tat und ganz vielen liebevollen Worten mein trauriges Herz wieder glücklich machen!
ICH DANKE EUCH ALLEN SEHR!!!
Und bevor ich jetzt die Taschentücher raus kramen muss, höre ich hier auf, werde meine kleine Krone richten und gehe gleich auf einen kleinen Kindertrödelmarkt und werde den Nachmittag mit meiner Familie genießen...
Dienstag, 7. Oktober 2014
Geburtsplanungsgespräch lief anders...
Es lief leider ganz anders als erwartet...
Eigentlich sollte ich bleiben aber nach intensiven Gesprächen und versprechen, das ich mich viel schonen werde, darf ich Heim! Muss aber Montag mittag endgültig rein. Plazenta praevia totalis. Es sieht sogar nach einer Verwachsung aus. Sollte es zu einer Blutung im Vorfeld kommen ist die Gefahr sehr hoch das ich verblute.
Geholt wird sie in ca 2 Wochen also bei 37+.
Ihr geht's super!
49cm und tatsächlich 2.5kg! !!
Warum es noch gestern andere Werte gab kann sich hier keiner erklären! !
Der Mann kommt Sonntag Abend und ist so für den Keks da, solange ich im Krankenhaus bin!!
Samstag, 4. Oktober 2014
Nach 2 Wochen Festland mal eine Update vom Keks auch von mir
Zudem war/ bin ich aufgrund der Situation mit der Schwangerschaft und dem bevorstehenden Kaiserschnitt, der sich ja leider nicht ändern lässt und zudem sehr wahrscheinlich schon in der 38. Schwangerschaftswoche gemacht werden muss und dem fast zu geringem Gewicht des Mini- Babys extrem angespannt! Ist halt keine gute Mischung...
Die Situation mit den Zähnen entspannt sich seit 2 Tagen. Es wird nachts wieder geschlafen, dadurch steigt meine Laune schon einmal wieder...
Der Keks testet hier EXTREM seine Grenzen aus.. HALLO AUTONOMIEPHASE!!!!.. aber es klappt immer besser, das er sich auch mal von Omi und Opi betreuen lässt, auch wenn ich in Hör- bzw. Sichtweite bleiben muss häufig. Manchmal darf ich auch mal entspannt kurz unsichtbar werden !!
Die Pflege morgens und abends darf seit gestern die Omi übernehmen und es klappt überraschend gut!!!
Aufgrund des Kaiserschnitts MUSS der Keks jetzt so schnell wie möglich akzeptieren, das ich nicht immer greifbar bin, aber immer wieder komme.
Es gibt wunderbare positive Fortschritte!!!!
Seit Anfang des Jahres üben wir ja mit dem Keks, unter Leute zu gehen. 2x am Tag waren wir im Dorf spazieren, einkaufen, Spielplatz...
Und was soll ich sagen?!!! Er klettert jetzt freiwillig aus dem Buggy, will laufen und spielen, wenn es kleine Spielplätze gibt und arrangiert sich, für seine Verhältnisse, wirklich gut mit den anderen Kindern und überhaupt Menschen! Er spielt nicht mit denen, aber er bleibt nicht mehr starr in seiner Bewegung sondern schafft, es, sich seinen Raum zu erschaffen, das er zurecht kommt und spielen kann... Desto mehr der Keks sprechen kann, desto besser wird es, da er sich besser ausdrücken kann! Aber ein Nörgelkopp bleibt er trotzdem
Donnerstag, 25. September 2014
Bei 33+3 Termin beim Frauenarzt
Blut und Urin perfekt!
Größe 44.6 cm
Gewicht 2057g wie immer zu leicht! Da sie aber regelmäßig zunimmt, ist es in Ordnung!
Plazenta liegt noch immer falsch, daher wird es definitiv zu einem Kaiserschnitt kommen
Am 7.10 habe ich das Gespräch im Krankenhaus.
Die Ärztin sagte das Mini - Baby wird wohl durch die Plazenta praevia in der 38. Schwangerschaftswoche geholt. Es darf wohl zu keinen Wehen kommen, da es sonst für mich zu gefährlich wird. ..
Mal schauen was die im Krankenhaus sagen. ..
Freue mich natürlich das es ihr super geht und alle Werte perfekt sonst sind, aber traurig bin ich auch, da nun der Traum vom Geburtshaus endgültig dahin ist. ..
Kurze Pause mit dem Keks und dann hat uns der Tag wieder
Montag, 22. September 2014
Willkommen in der 34. Schwangerschaftswoche ♥
Gestern haben wir fast alles fertig bekommen. Das Bett für das Mini - Baby ist zusammen gebaut steht aber noch nicht da wo es hin soll... Der Kinderwagen ansich ist noch bei einer Freundin in gebrauch aber auch das macht nichts da das Mini - Baby eh ein Tragebaby wird ♥ Von daher sind die Tragejacke und das Cover incl. Tücher und die Tragehilfe schon einsatzbereit ♥
Heute war ja nicht nur Wochenwechsel ab heute bin ich auch unter 50 Tage ♥!! Unglaublich! !! ♥♥♥ :-D
Samstag, 6. September 2014
Das Leben mit dem Keks...
Mit dem Keks müssen wir ganz strikt strukturiert leben, damit ein gutes, entspanntes Leben mit ihm möglich ist. Da sich hier alles so entwickelt hat, habe ich die Tage mit einer Freundin all seine Ticks und Macken mal gesammelt und obwohl es nur Stichpunkte sind, habe ich am PC damit 2 Seiten gefüllt
Nach monatelangen Gesprächen, vielen Tränen, endlosen Diskussionen, Sprachlosigkeit, absoluter Verzweiflung und unglaublichen vielen tollen Augenblicken haben wir uns dazu durch gerungen, einen Termin in einem SPZ zu machen, da wir zu dem Entschluss gekommen sind, das all das nicht mehr NUR Hochsensibel ist. Von dem Entschluss und dem ersten Anruf vor 2 Tagen vergingen auch noch einmal viele Wochen..
Warum ich den Keks nicht einfach so akzeptiere, wie er ist? Doch, das tue ich!!! Ich liebe ihn genau so wie er ist! Aber ich sehe das er extrem leidet und das kann ich so nicht akzeptieren! Für mich, für uns brauchen wir keine Diagnose, aber für den Kindergarten und für die Schule später und vielleicht auch für eventuelle Fördermöglichkeiten..
Ich bin es ihm schuldig, nichts unversucht zu lassen!
Ich habe ganz tolle, wunderbare Freunde an meiner Seite, die einfach da sind und mit denen wir all das erleben dürfen..
Ich wurde gefragt, ob ich Angst habe, das das Mini- Baby auch so werden könnte?
Wenn ich ehrlich bin NEIN! Warum? Das sagt mir meine innere Stimme! Sie ist ganz anders, viel entspanter, einfach anders! Und wenn doch? Dann ist es so Da mache ich mir JETZT keine Gedanken zu, habe ich auch gerade keine Zeit für und bringen würde es, glaube ich, auch keinem etwas!
Ich mache mir eher Sorgen, wie der Keks die Zeit verpackt, in der ich leider im Krankenhaus liegen muss.. Das wird nicht leicht für ihn, aber er ist in meinem Elternhaus sehr gut aufgehoben
Wenn das Mini- Baby erstmal da ist, wird es mit dem Keks ganz toll klappen! Auch das sagt mir mein Gefühl
Ich blogge ( zur Zeit leider VIEL zu wenig!!)
Ich habe ein Instagram- Profil, auf dem ich NUR POSITIVES aus unserem Leben zeige! Es hilft tatsächlich, um die vielen kleinen, wunderschönen Augenblicke wahr zu nehmen!!
Ich habe x- drillionen Fotos vom Keks in ganz vielen Situationen, und er lacht doch häufig und erlebt viele tolle Sachen, zugleich habe ich viele Fotos, die uns hoffentlich helfen werden, da sie den Keks zeigen, wie alle Fremde ihn NIE sehen können, weil er nicht in der Lage ist, es anderen Menschen zu zeigen, die NICHT zu seinem engsten Kreis gehören..
Liebe Grüße euch
Dienstag, 2. September 2014
Der PC funktioniert wieder und was letztens beim Kontrolltermin los was....
Letzten Montag waren wir zum 3. großen Screening mit dem Mini- Baby beim Arzt..
Ihre und meine Werte sind super! Sie wird als verhältnismäßig etwas zu klein und zu leicht eingestuft, aber es ist gerade noch im Rahmen. Diese Aussage haben wir bei der letzten Untersuchung von einer anderen Ärztin auch schon bekommen. Es ist aber nicht beunruhigend, da wie gesagt all ihre Werte super sind!!
Leider hat sich die Plazenta vor den Muttermund geschoben und das KOMPLETT. Vor 2 Wochen war nur noch ein kleiner Zipfel davor aber jetzt hat sie sich leider komplett eingekuschelt und versperrt den Ausgang..
Sollte sich das nicht ändern, was aufgrund der Verschlechterung leider nicht danach ausschaut, MUSS ein Kaiserschnitt gemacht werden, da es ansonsten für mich sehr gefährlich werden kann!
Das bedeutet leider auch, das ich bei der KLEINSTEN Wehe DIREKT den Krankenwagen rufen muss, der einen Transport in die nächste Klinik DIREKT organisieren muss!
Meine Hebammen, meine Ärztin und auch die Klinik in meiner Heimat haben mir sehr wenig Hoffnung gemacht, das es anders laufen wird!
Das war dann wohl der Traum vom Geburtshaus..
Vor einer Woche habe ich Kontakt mit der Klinik in meiner Heimat aufgenommen.. Sie spielen mit mir auf Zeit und so haben wir einen ersten Besprechungstermin erst für Anfang Oktober ausgemacht! Wir sind ganz zuversichtlich, da ich beim Keks ja auch keine Wehen hatte, das wir unbesorgt so lange warten können!
Desweiteren wird es keinen festen Kaiserschnitttermin geben, sondern man wartet ab, bis das Mini- Baby sich auf den Weg macht um so der natürlichen Geburt wenigstens sehr nahe zu kommen..
Sorry.. muss den Text so sachlich schreiben da ich doch sehr traurig bin, das ich schon wieder nicht die Möglichkeit haben werden, eine natürliche Geburt erleben zu dürfen..
Desweiteren mache ich mir sehr große Gedanken, wie es mit dem Keks laufen wird, da ich ja schon ein paar Tage im Krankenhaus bleiben muss und es leider auch weiterhin ohne mich nicht wirklich klappt und schon einmal gar nicht zur Schlafenszeit...
All das macht es natürlich nicht wirklich entspannter hier...
Samstag, 19. Juli 2014
Mikosch, wie er lebt und tickt... Teil 1
die wenigsten von euch kennen Mikosch ausgiebig, persönlich mit all seinen Facetten, so wie er lebt und tickt...
Und weil es vielen von euch dadurch so schwer fällt, zu verstehen, was bei uns wirklich los ist, muss ich mich wohl endlich mal zu diesem Post aufraffen, auch wenn ich es eigentlich nicht möchte!
Im Gegenzug habe ich aber auch keine Lust mehr, Mikosch und mich ständig rechtfertigen zu müssen. So habe ich für all die, die wirklich interessiert sind, alles zusammen gefasst und hoffe so, das ihr den kleinen tollen Keks endlich besser verstehen könnt :)
Im Februar 2012 durfte ich einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen halten und wir waren sprachlos vor Glück! Zugleich machte sich eine Angst in uns breit, wie es wohl werden würde.
Mein Mann, zu dem Zeitpunkt mein Freund und das auch noch nicht sooooo lange, und ich waren sehr freiheitsliebend und brauchten unsere Unabhängigkeit um glücklich zu sein. Nichts desto trotz waren wir überglücklich!
Ich hatte bestimmte Vorstellungen von einem Leben mit Kind und freute mich darauf!
Ich sah mich als Stillende, Tragende Hippie- Mami, die immer und überall ihr Kind dabei hat und ein glückliches, zufriedenes leben in der Welt führen wird... Muss gerade etwas schmunzeln beim schreiben :D... Genau so sollte auch bitte die Schwangerschaft verlaufen...
Ja, sollte!!!
Die Schwangerschaft verlief schnell alles andere als schön und entspannt: Starke Wassereinlagerungen, mit einer hohen Gewichtszunahme und starke Schmerzen im Körper machten sich schnell breit und so war die Schwangerschaft alles andere als schön und sich einfach auf das Kind freuen...
Dem Keks ging es immer sehr gut aber selbst darüber konnte ich mich dann meistens nur bedingt freuen.
Irgendwann kristallisierte sich heraus, das der Keks ein ziemlicher Brocken sein wird und man machte sich Gedanken... Dabei blieb es aber dann auch von Seiten der Ärzte, obwohl der erste Diabetes Test auffällig war und erst beim dritten Messen beim großen Test ein zufriedenstellendes Ergebniss raus kam und das eine klare Schwangerschaftsdiabetes bedeutet hat! Alle Ärzte ignorierten das jedoch....
Am 31.10.2012 hatte der Keks seinen errechneten Termin und nichts tat sich! Und wenn ich sage NICHTS dann meine ich auch NICHTS! Keine Übungswehen, keine Senkwehen, einfach NICHTS!!
Am 03.11.2012 Samstag früh, entschied der diensthabende Arzt im Krankenhaus, er hole jetzt Mikosch aus mir raus, da auch der Wehentropf keinerlei Wirkung zeigte... Schließlich wolle er noch etwas von seinem Wochenende haben und er sei noch verabredet! Der Arzt nahm meiner Beleghebamme die Verantwortung ab und wir hatten keine Handhabe mehr...
Um 10.54Uhr wurde Mikosch aus mir heraus gerissen und von da an schrie das Kind!! Er schrie und schrie und schrie... Er wurde mir angelegt und schrie... er wurde mir wieder angelgt und schrie weiter.. Christian lief mit ihm Furchen in den Flur und er schrie weiter.. Manchmal schlief er auch, aber eher selten...
Montag am frühen Abend entschied sich die Station, Mikosch auf die Kinderintensiv zu verlegen, da sie mit der Situation überfordert waren und sie Angst bekamen. Ich habe in der Schwangerschaft, als Dauermedikation, Medikamente genommen, die mit ALLEN Ärzten abgesprochen und genehmigt waren!!! Doch jetzt kam die große Panik auf, das Mikosch doch einen Schaden dadurch erlitten haben könnte..
Mir wurde sofort eine Abstilltablette rein gedrückt und wir wurden mit dem Babynotarztwagen in ein anderes Krankenhaus, auf die Frühchenstation verlegt.
Ich war 5 Stationen von ihm getrennt und er lag alleine in so einem Kasten und bekam beruhigende Medikamente damit er nicht so einen Lärm dort macht...
Da diese Zeit sehr traumatisch verlief, schreibe ich nicht weiter ausführlich darüber....
Nach 1 Woche durften wir das Krankenhaus verlassen und sie haben bei Mikosch NICHTS feststellen können!!! Er wurde als Kerngesund entlassen, als großer kräftiger Junge mit den besten Werten die ein neugeborenes Kind nur haben kann...
Eine Entschuldigung für sehr viele Vorwürfe habe ich bis heute von dort nicht erhalten..
Wir hofften nun, das das ganze Drama ein Ende hatte und wir so als glückliche kleine Familie endlich unser Leben leben durften...
Mikosch entwickelte sich rasent schnell zu einem Schreikind.. Lang und ausgiebig und ließ sich nur von mir, bei mir, auf mir beruhigen. Papi war ganz schnell abgemeldet und hatte auch keine Chance. Sobald er ihm zu nahe kam, wurde es nur noch schlimmer! Schlafen ging schnell nur bei mir, Flasche nahm er schnell nur von mir und als Arm wurde schnell nur noch meiner akzeptiert.
Duschen, fiel aus! Toilette, fiel aus! Essen, fiel aus! ...
Ich hörte viel solche Sprüche wie DA MUSS DAS BABY DURCH! LEG ES AB UND LASS ES SCHREIEN! LEG IHN IN SEIN BETT UND MACH DIE TÜR ZU! und und und... Kein Witz!! Und das von Ärzten und von Frauen, die schon Kinder haben!
Es gab viel Streit in der Familie, da ich mich gegen solche Aussagen sträubte und so mein Mini- kleines Baby nicht alleine seinem Schicksal überlassen wollte..
Wir machten uns alle schlau im Internet und stießen auf die Federschaukel von NONOMO und von da an, kam der Keks wenigstens etwas zur Ruhe, konnte mal ein paar Minuten schlafen und selbst einfach mal zur Ruhe kommen. Schnell kristallisierte sich heraus, das es sehr hilfreich war, viele gezielte Rituale einzuführen und diese STRIKT einzuhalten.. Was aber auch nur von mir möglich war, da der Keks weiterhin andere Menschen nicht akzeptierte.. LAAAAANGSAM wurde es besser, das ausgiebige, endlose Schreien wurde weniger.. Aber auch nur, wenn ich auf alles achtete...
Ich werde diese Geschichte an dieser Stelle erstmal unterbrechen, da sie sonst einfach zu lang wird und ich brauche erst einmal eine Pause...
Es wird noch viel mehr folgen...
Mittwoch, 16. April 2014
Mikosch und Ich waren Valentin(a) gucken
Haben dann ganz viel Quatsch im Zug gemacht...
Und auf der Fähre erstmal...
Die Hinfahrt verlief super...
Beim Frauenarzt hatten wir genug Zeit zum Spielen...
Valentin(a) gehts bestens!!!
3,2cm groß, alle Werte sind super und ich habe doch tatsächlich nur 0,5kg zugenommen!...
Die Rückfahrt war auch ganz entspannend...
Auf der Fähre wurde gegessen, was der Rucksack noch so hergab...
Und im Zug mussten wir noch etwas Quatsch machen, weil wir beide auch einfach keine Lust mehr hatten..
Und nu sind wir einfach nur froh, wieder daheim zu sein!!!!
Warum muss man sich beim Frauenarzt eigentlich rechtfertigen, wenn man ganz klar GEGEN die Nackenfaltenmessung ist????
Ganz liebe Grüße euch!!!!!
Montag, 7. April 2014
SOOOOONNNEEEEEEE!!!!
Aber seht selbst
Sonntag, 6. April 2014
Ein kleiner Rückblick, ein verregneter Sonntag und ein Bauchfoto...
hier mal wieder ein paar Bilder!
Hoffe Ihr habt viel Spaß damit!


















































